Helles Schichtenmodell aus Papier, Skizzen und Gestaltungselementen als Metapher für den unsichtbaren Aufwand hinter professionellem Grafikdesign.

Der Aufwand beginnt nicht immer beim Gestalten

Das wird beim Vergleich von Angeboten gerne übersehen. Vielleicht ist ein Layout bereits vollständig definiert und muss nur auf ein weiteres Format übertragen werden. Vielleicht gibt es aber bisher nur ein Logo, zwei Farben und die Aussage: „Wir brauchen eine Broschüre.“

Beides kann am Ende als achtseitiges PDF auf dem Tisch liegen. Der Weg dorthin ist trotzdem ein völlig anderer. Bei der zweiten Variante muss zunächst geklärt werden, wie Informationen gewichtet werden, welche gestalterische Linie passt, welche Bildwelt funktioniert und wie daraus ein System entsteht. Genau diese konzeptionelle Arbeit gehört ebenfalls zum Grafikdesign. Nicht erst das Verschieben von Texten und Bildern.

Gute Gestaltung verhindert auch Arbeit.
Das ist ein Teil, den man später kaum sieht. Eine saubere Datei verursacht weniger Rückfragen in der Produktion. Ein durchdachtes Gestaltungsraster macht spätere Adaptionen einfacher. Ein sinnvoll aufgebautes Corporate Design verhindert, dass für jedes neue Medium wieder bei null begonnen wird. Und eine technisch korrekte Reinzeichnung verhindert im besten Fall, dass die Druckerei kurz vor Produktionsbeginn anruft.

Auf meiner Projektseite findest du deshalb sehr unterschiedliche Arbeiten. Was sie verbindet, ist nicht ein bestimmter Stil, sondern dass Gestaltung und spätere Anwendung zusammengedacht werden. Das spart nicht nur Nerven, sondern häufig auch Zeit und damit Geld.

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